Angehörige chronisch kranker Kinder können sich von einem medizinischen Fachteam telefonisch beraten lassen - kostenlos. Es besteht aus Vertretern anerkannter Heilberufe: Pädiater (Fachärzten für Kinderheilkunde) sowie Ärzte weiterer Fachrichtungen, Heilpraktiker und Psychologen/Psychotherapeuten, die für alternative Medizin aufgeschlossen sind; teilweise wenden sie sie sogar selber an, oder sie arbeiten mit Heilern zusammen. Allerdings sehen sie darin weder den einzigen noch stets den besten therapeutischen Weg, sondern zumeist bloß eine sinnvolle Ergänzung anderer medizinischer Maßnahmen - es sei denn, alle sonstigen therapeutischen Möglichkeiten sind bereits ausgeschöpft.

Bis Frühjahr 2009 haben sich dem Fachteam bereits 44 Ärzte, Heilpraktiker und Psychologen/Psychotherapeuten angeschlossen.

Eltern, die dieses Beratungsangebot nutzen möchten, erhalten von der Stiftung eine Broschüre (Titelseite s. links), die alle Mitglieder des “Informationsdiensts” mit Porträtfoto, kurzem Lebenslauf und Praxisbeschreibung, Telefonnummern und Sprechzeiten vorstellt.

Inzwischen kann Ihnen unser Fachteam bereits 44,5 Beratungsstunden pro Woche anbieten - dank der ehrenamtlichen Mitwirkung von 20 Ärzten, 6 Heilpraktikern, 3 Psychotherapeuten und 2 Geobiologen.
 

Die Beratung kann ergeben,

  • dass die Schulmedizin dem Kind eine vielversprechende neue Therapie, ein neues Medikament zu bieten hat, von dem die Eltern noch nicht erfahren haben
  • dass es therapeutische Optionen zwischen im Bereich der Natur- und Erfahrungsheilkunde gibt-, die erst noch genutzt werden sollten
  • dass Geistiges Heilen einen Versuch wert ist, allerdings nur in Ergänzung zu anderen therapeutischen Maßnahmen.
Bei Unklarheiten wird ein Arzt als Koordinator tätig, der sich mit anderen Mitgliedern des Fachteams berät und für das jeweilige Sorgenkind einen individuellen Therapieplan erarbeitet.

Wenn das Fachteam alternative Methoden empfiehlt, erhalten die Angehörigen des Kindes von der Stiftung meistens Name, Adresse und Telefonnummer eines oder mehrerer ausgewählter, erfahrener Heiler, mit näheren Informationen über deren Werdegang und Praxis. Für Mitglieder des Fachteams, die sich in der Telefonberatung von Hilfesuchenden engagieren, gilt ein Verhaltenskodex.


Erfolgsstatistik:

Von Hilfesuchenden wird unser telefonischer Infodienst hochgeschätzt, wie eine Umfrage unter Patienten ergab, die sich in den ersten anderthalb Jahren seit Beginn der AUSWEGE-Arbeit, zwischen Dezember 2006 und Mai 2008, an uns gewandt haben. Jeder Dritte nahm demnach unser Beratungsangebot in Anspruch (34 Prozent). Der empfundenen „Kompetenz“ des jeweiligen Beraters wurde die Durchschnittsnote 2 gegeben (1 = äußerst kompetent, 6 = völlig inkompetent). Das Maß, in dem die gegebenen Informationen für ihn hilfreich waren, wurde von den Klienten im Schnitt mit 2,5 benotet (1= äußerst hilfreich, 6 = völlig nutzlos) – von Hilfesuchenden wohlgemerkt, die in den Monaten und Jahren zuvor vermutlich schon zahlreiche Fachärzte und andere Heilkundige konsultiert hatten, ohne brauchbare, zielführende Hinweise erhalten zu haben. Am meisten gelobt wurde, wie „verständnisvoll und einfühlsam“ der Telefonberater auf den Anrufer einging: Hier wurde sogar die Note 1,6 erreicht (1 = überaus einfühlsam, 6 = völlig verständnislos).

Näheres im Artikel “Hilfesuchende loben IVH-Heiler” (und den AUSWEGE-Infodienst), den Sie hier als Word-Datei (38 KB) oder als PDF (69 KB) downloaden können.