((Eigenwillige Patientin verblüfft Facharzt))
Schilddrüse „alternativ“ selbstbehandelt
An der Schilddrüse von Mona*, einer 33-jährigen Lektorin, stellte ein Arzt Anfang 2024 eine Überfunktion (Hyperthyreose) sowie zwei „heiße“ Knoten fest. „Körperliche Symptome hatte ich aufgrunddessen nicht“, sagt sie. Jedoch war ihr klar, was sich daraus schlimmstenfalls entwickeln könnte. Eine anhaltende Hyperthyreose kann zu verschiedenen Herz-Kreislauf-Problemen führen – Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz -, den Knochenstoffwechsel beeinträchtigen und das Risiko für Osteoporose erhöhen; sie kann Muskelschwäche und Gewichtsverlust verursachen; Nervosität, Angstzustände, Schlafstörungen auslösen, in schweren Fällen auch psychische Störungen wie Verwirrtheit und Depression. Knoten in der Schilddrüse können bösartig werden.
Was tun? Statt die üblichen Medikamente einzunehmen, wählte Mona einen “alternativen” Weg, auf dem sie dreigleisig fuhr:
Zum einen stellte sie ihre Ernährung um: Glutenhaltiges und Milchprodukte mied sie vollständig, auf Anraten einer Heilpraktikerin. Zum zweiten folgte sie dem Selbstbehandlungsprogramm des “medizinischen Mediums” Anthony William (“Heile deine Schilddrüse”), einer 90-Tages-Kur. Und schließlich vertraute sie sich einem Geistheiler aus dem “Auswege”-Therapeutennetzwerk an, der sie zwischen Februar und April 2024 fünf Mal fernbehandelte.
Das Ergebnis? Schon bald “habe ich innerlich mehr Ruhe und Gelassenheit gespürt. Ängste kamen immer wieder mal hoch, diese konnte ich aber immer sehr gut kontrollieren und loslassen.”
Trog ihr Wohlbefinden? Am 6. Mai 2024 suchte Mona ihren Endokrinologen zur Kontrolle auf. Sein Befund: Die Blutwerte haben sich merklich verbessert; ein Knoten an der Schilddrüse ist vollständig verschwunden, der andere kleiner geworden – ohne Medikamente wohlgemerkt. Der Arzt war “positiv überrascht”, berichtet Mona. Wie er einräumen musste, sei die eigenwillige Patientin “auf dem richtigen Weg. Mit meiner alternativen Methode solle ich genau so weitermachen und danach nochmals zur Blutabnahme kommen.”